Gratis Tetra statt Plastik nützen

Dinge aufbewahren, trocknen, einfrieren – geht bestens in Tetrapaks. Wer Saft, Milch oder Alternativen wie Reis- und Getreidedrinks kauft, entsorgt die innerlich mit Folie beschichteten Kartons sicher brav in der gelben Tonnen.

Das ist super, muß aber nicht sofort sein. Einfach nach Bedarf oben den Deckel oder eine Seitenwand wegschneiden, auswaschen und verwenden! Hier am Bild trocknet gebrauchter Bio-Kaffeesud im Tetrapak und düngt später ganz hervorragend Tomaten und Hortensien. Vielleicht wird der Kaffee aber auch mit Kokosöl zum besten Bio-Peeling der Welt verarbeitet, mal schauen :-)

Auch andere Einsatz-Varianten für die Tetrapaks gibt es sonderzahl: Man kann Dinge darin einfrieren (und spart Plastik), aufbewahren (und spart Plastik) oder überbringen (z.B. um Blumen untenrum zu befeuchten). Der famose Onkel Karli zum Beispiel hortete einst Schrauben und Muttern im Ausmaß eines halben Baumarktes in  abgeschnittenen Tetrapaks. Heute wandern in meinem Freundinnenkreis kleine Pflanzensetzlinge mit feuchter Erde im Tetrapak von Balkon zu Balkon, ohne Tasche oder Topcase vollzuschmutzen. Sehr praktisch und obendrein gratis.

In die gelbe Tonne kommen die Tetrapaks also am besten nach ausgiebiger Zwischennutzung – und aufs Nachkaufen von kaputten Plastik-G’schirrln läßt sich so immer öfter verzichten :-)

Wem das gefällt: Auch Bienenwachstücher schützen Lebensmittel gut und helfen, Plastik oder Einwegartikel wie Folie zu vermeiden.

Text ♥ lui   © Foto: ebenso