Glühwürmchen-Report

Auf zur Glühwürmchen-Suche! Wer einen der blinkenden Käfer entdeckt, kann den Fundort gerne telefonisch unter 01 803 32 32 oder per E-Mail an service@umweltberatung.at melden.

Die Funde vervollständigen die sehr sympathische Glühwürmchen-Blink-Karte. Wer sich von ihr anblinken lassen will: bitte HIER.

 

Turmfalken vor der Kamera

Vogel-Beobachtung einmal anders: Im Karl-Marx-Hof in Döbling haben sich Brutpaare von Turmfalken eingenistet, via Kamera kann man das Geschehen beobachten. Ob sich die Greifvögel vermehren? Bewegte Bilder verspricht Wiener Wohnen unter:

Live-Stream 1 und

Live-Stream 2

„Kostnix“, der Gratisladen

Ohne Geld „einkaufen“, das kann man im Kostnix-Laden im 12. Bezirk in der Ratschkygasse 14, Eingang um die Ecke Erlgasse.

Man kann zwanglos vorbeischauen und aus dem Laden mitnehmen, was man braucht. Außerdem kann man Sachen vorbeibringen, die z.B. zuhause ungenutzt herumliegen und die man sowieso schon längst loswerden wollte. Im Prinzip ist der Kostnix-Laden also ein Lagerraum für Dinge, die abgegeben und gratis weitervermittelt werden. Derzeit gibt es hier unter anderem Bücher, Gewand, Videos, CDs, Geschirr, Haushaltsartikel, Elektrogeräte, Schuhe und noch vieles mehr.

Geöffnet ist Montag, Donnerstag und Freitag jeweils von 15 bis 20 Uhr.

Kost-Nix-Projekte werden von den InitiatorInnen nicht nur als wissenschaftliche Mikro-Experimente verstanden, sondern sie sind Teil einer sozialen Bewegung. Sie sollen ein direkter Beitrag zu einem selbstbestimmteren Leben sein und mittelfristig helfen, ökonomische Zwänge zu reduzieren. Menschen sollen erleben können, dass Teilen und Kooperation eine angenehmere Gesellschaftsbasis abgeben können als Konkurrenz und Konsumdruck.

Nähere Informationen – auch darüber, welche Gegenstände im Kostnix-Laden gerne angenommen werden und wie man die Initiative fördern kann – finden sich auf der Hompage des Kostnix-Ladens.

 

Trend zu Food-Coops für regionale Lebensmittel

Immer mehr „Food-Kooperativen“ starten in Wien. Gruppen von Menschen schließen sich hier zusammen und organisieren die direkte Anlieferung biologischer Lebensmittel von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien und anderen regionalen ProduzentInnen. Manchmal gibt es dafür kleine Lagerräume, in denen sich die kooperativen Foodies nach der Anlieferung selbst bedienen, manchmal wird die Verteilung am Arbeitsplatz oder in einer Hausgemeinschaft direkt gelöst. Immer sind es handverlesene Lebensmittel, viel Verpackungsmaterial entfällt.

Wer neugierig ist, ob sich in der Nähe eine aufnahmebereite Food-Kooperative findet: Eine wien- und österreichweite Liste gibt es unter

https://foodcoops.at/

 

Hilfe in der psychischen Krise

Psychische Problem im Gefolge einer krisenhaften Situation – wie die Corona-Pandemie eine ist – sind weder ungewöhnlich, noch muß man sich dafür schämen. Was man aber tun sollte ist: Hilfe annehmen!

Egal ob man unter depressiven Verstimmungen leidet, ob aufgrund räumlicher Enge die eigenen Agressionen zunehmen oder ob man vielleicht merkt, dass man sich (vermehrt) mit Alkohol oder Drogen „helfen“ will – in solchen und ähnlichen Situationen kann der Griff zum Telefon der erste Schritt zur Rettung sein. Die Stadt Wien hat unter der Wiener Nummer 01 4000 53 000 dafür eine Hotline eingerichtet, an der Fachleute täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar sind. „Es sind Psychologen, Psychotherapeuten und Sozialarbeiter für die  Anrufenden da“, verspricht Georg Psota, der Leiter der Psychosozialen Dienste Wien.

Die „Sorgenhotline“ in der Corona-Krise erreicht man täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Wiener Telefonnummer 01 4000 53 000

Hotelzimmer als Homeoffice

Das Familienumfeld lernt, konferiert, yogiert oder mistet alle Schränke gleichzeitig aus? Man selbst hat keine Ruhe zum Arbeiten, kann oder will aber nicht ins Büro? Zahlreiche Hotels in Wien und ganz Österreich bieten ihre Zimmer derzeit zur tage- oder stundenweisen Nutzung als Home Office an. WLAN, Minibar und Kaffee sind auch dabei! Sauna und ähnliches nicht – sonst wär’s eher kein Office  …

Die Liste aller Oasen für Home-Office-Geplagte findet sich HIER unter openhotels.at

Plaudernetz gegen Isolation

Plauderei und Freundlichkeit gegen Isolation: Täglich von 12 bis 20 Uhr stehen unter der Telefonnummer 05 1776 100 Plauder-Partner*innen am „Telefon für Mitmenschlichkeit“ für kürzere oder längere Gespräche bereit. Die Initiative von Caritas, Magenta und „Krone“ möchte verhindern, dass das körperliche Abstandhalten im Interesse der Gesundheit jene Menschen, die alleine sind, noch härter trifft als ohnehin. Menschen, die sich als Plauder-Partner*innen registriert haben, werden dabei nach dem Zufallsprinzip und anonym mit jenen Menschen verbunden, die am Plaudertelefon anrufen und gerne über Alltägliches, Freuden oder Sorgen reden wollen.

„Wir müssen das Corona-Virus isolieren, nicht aber die Menschen, die davon betroffen sind“, erklärt Caritas-Präsident Michael Landau sein Engagement: „Mit Plaudernetz bekämpfen wir die Einsamkeit und sind füreinander da. Auch und gerade jetzt. Im Gespräch und am Telefon.“

Wer sich als Plauder-Partner*in melden möchte, kann sich dafür gerne via Internet HIER, beim Plaudernetz, registrieren lassen.

 

Wie man die City-Natur vermehrt

Mauerpfeffer am Dach, Balkon-Schnittlauch für die Bienen, Kletterpflanzen an der Fassade oder ein Erdhäufchen im Garten für die Zauneidechse: Das EU-Projekt „City Nature“, eine Kooperation zwischen Wien und Bratislava, gibt auf seiner Homepage viele umsetzbare Tips, wie man in der Großstadt Natur und Artenvielfalt stärken kann. Zahlreiche Mitmach-Aktionen animieren Privatleute und Geschäftstreibende dazu, das bunte Gekreuche und Gefleuche in der Stadt aktiv zu unterstützen – denn auch Betriebsgelände eignen sich, wie Balkone, Dach- oder Schulgärten, ganz hervorragend für Artenschutz. Neugierig geworden auf das Wie?

Tips, Infos und Fotogalerie finden sich auf city-nature.eu

Wien hält zusammen: Neue Online-Plattform der Stadt gestartet

Die Neue Website der Stadt bündelt Infos zu Einkaufsmöglichkeiten, Online-Veranstaltungen, #bleibdaheim-Tipps und Hilfsangebote

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Wien und  dem ORF wurde jetzt die Plattform „Wien hält zusammen“ gestartet. Laufend werden von der Stadt neue Initiativen, Pakete und Impulse gesetzt um durch die Krise zu kommen.

Bürgermeister Michael Ludwig erklärt die neue Plattform:

„Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien und dem ORF hat die Stadt Wien für die Wienerinnen und Wiener eine Plattform geschaffen, auf der sie alle Informationen rund ums Einkaufen in Wien, Kunst und Kultur, Online-Veranstaltungen und auch Tipps für zu Hause erhalten. In Wien stehen wir in dieser schwierigen Zeit zusammen,“ zeigt sich Bürgermeister Michael Ludwig entschlossen.

Über 100 Geschäfte

Wirtschafts- und Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke: „Die Wienerinnen und Wiener können mit Hilfe dieser Plattform online bei mehr als 1.000 Wiener Geschäften in ihrer Umgebung einkaufen. So wollen wir die Menschen dazu bringen, bewusst lokal einzukaufen und nicht mehr bei Online-Riesen aus Übersee. Es ist uns sehr wichtig, die Wiener Betriebe in dieser Zeit zu unterstützen.“

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke:

Regionale Stärkung

Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck: „Zusammen müssen wir alle Anstrengungen setzen, um gemeinsam diese für uns alle schwierige Zeit möglichst unbeschadet zu überstehen. Die regionale Wirtschaft bestmöglich am Laufen zu halten, Arbeitsplätze zu sichern und auch nach der Krise schnell zu starten, sind dabei zentrale Ziele. Unsere neue Plattform leistet dafür einen wesentlichen Beitrag.“

Breites Angebot

Unter www.wien.gv.at/zusammen steht jetzt ein erstes Angebot für lokale Einkaufsmöglichkeiten mit mehr als 1.000 teilnehmenden Wiener Unternehmen. Damit können Wienerinnen und Wiener regionale Unternehmen unterstützten und Angebote wie das Lieferservice der Wiener Märkte nutzen. Ebenso online gesammelt sind „#BleibDaheim-Tipps“, digitale Lernangebote für Kinder wie die Gratis-Online-Lernhilfe der Stadt oder die digitale Bibliothek der städtischen Büchereien. Außerdem bündelt die Seite digitale Kulturangebote wie Online-Touren von Museen und Online-Kulturveranstaltungen wie die Übertragungen aus dem Rabenhof, die „Corona-Lesungen“ mit Autorinnen und Autoren der Büchereien oder das neue Online-Format der Wiener Vorlesungen im Netz.

Laufender Ausbau der Plattform

Das Angebot auf „Wien hält zusammen“ soll noch weiter wachsen und kann von den Wienerinnen und Wienern mitgestaltet werden. Die Stadt Wien begrüßt die zahlreichen privaten Initiativen, die in den letzten Wochen entstanden sind und möchte mit diesen kooperieren. Vorschläge zu Unternehmen, Veranstaltungen etc. werden unter zusammen@wien.gv.at entgegengenommen und nach einer redaktionellen Prüfung auf der Seite aufgenommen.

Die neue Seite „Wien hält zusammen“ ersetzt nicht die Info-Seite der Stadt zum Corona-Virus mit Verhaltensregeln, News und Updates in mehreren Sprachen unter www.wien.gv.at/coronavirus.

Social Urban Mining

Ein abbruchreifes Haus als Goldmine – so kann man sich Urban Mining vorstellen. Bereits verbaute Rohstoffe in der Stadt werden dabei nutzbar gemacht, etwa wenn ein Haus abgerissen werden muss. Alles, was in einem neuen Bau wieder sinnvoll zum Einsatz kommen kann, wird aus dem Abriss-Haus geborgen, aufbereitet und wiederverwendet. Optimalerweise sogar in jenem Bauwerk, das in der Lücke des abgerissenen Vorgängers entsteht.

Ein Wiener StarUp, die Firma „BauKarussell“, hat sich hier bereits mit medialen Erfolg etabliert. Das oben gezeigte Bild etwa entstammt der Kooperation von Bundesimmobiliengesellschaft, MedUni Wien und BauKarussel, die für den Uni-Campus Mariannengasse das größtmögliche Re-Use-Potential gehoben haben.

Über die Wiederverwendung vorhandener Ressourcen hinaus hat BauKarussel sich auch ein Social Urban Mining zum Ziel gesetzt. Soll heißen: Für die operativen Rückbau-Arbeiten wird mit sozialwirtschaftlichen Betrieben kooperiert. So bietet sich Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwerer haben, eine gute Chance: Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit und eine Arbeit, die unmittelbare Ressourcen-Schonung bedeutet und damit der Umwelt nützt.

Details, Projekte und Know-How unter baukarussell.at

Foto: © Harald A. Jahn