Tintentank statt Druckerpatronen

Eine Kalkulation wert: Drucker mit nachfüllbarem Tintentank.

Sie sind im Ankauf teurer als die günstigeren unter den herkömmlichen Geräten, sparen aber dafür laufende Kosten und Müll, weil die Druckerpatronen endlich (über)flüssig sind.

Eigene Erfahrungen mit Tintentank-Geräten kann ich noch nicht bieten, jedoch klingt die Alternative gut: Tinte nachfüllen statt jedesmal einen realtiv großen Teil des Gerätes auszutauschen und wegzuwerfen.

Drucker- und Multi-Geräte mit nachfüllbarem Tintentank gesehen von Epson (die waren die ersten), Canon und HP. Die Preise fangen etwa bei 170 Euro an, der Großteil liegt zwischen 300 und 400 Euro. Einer der Hersteller berechnet, dass man mit einer Tankfüllung 72 Druckerpatronen ersetzt bzw. 14.000 Seiten oder drei Jahre lang drucken kann.

Wer hat Erfahrungen damit? Bitte sehr gerne mit der lovevienna-Community teilen! Schreibt uns HIER. Gracias!

Text ♥ lui   © Bild: artemtation

 

Ausborgen statt kaufen: 7000 Brettspiele

Nicht für jeden Spieleabend gleich ein neues Brettspiel kaufen – aber trotzdem immer etwas anderes zum Ausprobieren haben? Geht! Für 10 bzw. 20 Cent pro Tag (ja, wirklich so wenig) lassen sich im Spieleverleih von wienXtra in der Albertgasse 37 in der Josefstadt Brettspiele ausborgen. Etwa 7000 davon stehen zur Verfügung, via Online-Katalog kann man vorab stöbern.

Ebenfalls sehr gut: Die ausführlichen Beschreibungen und Besprechungen der Spiele, die online abrufbar sind.

In Corona-Zeiten ist ein Blick auf die Website vorab sowieso ein Muss, um die aktuellen Möglichkeiten fürs Ausborgen zu checken. Von erweiterten Öffnungszeiten (!) bis zur Sperre ist momentan alles möglich.

Details, Öffnungszeiten, aktuelle Ausleih-Möglichkeiten lassen sich in der Spielebox hier abklären.

Wer lieber zum Hörer greift: Tel. 01 4000-84400

Text ♥ lui   © Foto: Gianni Crestani

 

 

Agentur für soziale Verantwortung

Das Konzeptbüro Visionistas unterstützt und berät Unternehmen, die ihre soziale Verantwortung in der Gesellschaft wahrnehmen, ausbauen und leben möchten. Dabei geht es um deutlich mehr als darum, Futter für Social-Responsibility-Berichte zu erzeugen. Das Ziel sind nachhaltige Effekte und sozialer Mehrwert, der der Gesellschaft zugute kommt.

Sozialer Impact als wirtschaftliche Erfolgsstrategie? Die Gründerinnen von Visionistas, Anna Oberdorfer (links im Bild) und Stefanie Summerauer (rechts im Bild), haben dazu eine klare Haltung: „Wir sind überzeugt, dass sich sozialer Impact und wirtschaftlicher Profit nicht ausschließen. Im Gegenteil: Vor allem in Krisenzeiten wollen KonsumentInnen wissen, wo Unternehmen stehen – abseits des Gefüges von Kauf und Verkauf. Als Agentur für soziale Verantwortung haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Unternehmen und Organisationen dabei zu unterstützen, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen, umzusetzen sowie transparent und glaubwürdig zu kommunizieren.“

Zu den angebotenen Leistungen der Visionistas gehören Strategie und Beratung, Kommunikation, Events und Workshops.

Leitlinien und Details unter visionistas.at

Text: ♥ lui   © Foto: Benedikt Weiss

Nähen 1: Schuh- als Transferpapier

Die kostenlose Alternative für alle Näher und -innen: Schuhpapier und Co.!

Statt eines Transferpapiers zum Schnitt-Abpausen, das je nach Größe zwischen 5 und 20 Euro kostet, läßt sich eben so gut weißes oder helles Seidenpapier verwenden. Das bekommt man immer wieder gratis! Zum Beispiel werden darin Schuhe beim Kauf eingewickelt, wenn man sie ohne Schachtel nimmt. Manche – auch preiswerte – Lingerie-Ketten wickeln Wäscheteile beim Kauf in Seidenpapier ein, einige Blumengeschäfte tun das mit ihren Pflanzen ebenso. Und wer Geschenke in hellem Seidenpapier bekommt oder es zerknüllt als Füllmaterial in Paketen vorfindet: aufheben – glätten – und gratis als Schnittpapier verwenden!

Text ♥ lui   © Bild: Gerd Altmann | Pixabay

Nähen 2: Butterbrot- statt Transferpapier

Eine besonders günstige Alternative für alle Näh- und DIY-Fans ist: Butterbrotpapier. Die 16 Meter (!) lange und 28 Zentimeter breite Rolle kostet 80 Cent im Drogeriemarkt. Butterbrotpapier eignet sich ganz genau so gut wie das wesentlich teurere Transferpapier, das als Nähbedarf zum Übertragen von Schnittmustern verkauft wird. So zwischen 5 und 20 Euro.

Butterbrotpapier ist wunderbar transparent und ausreichend reißfest zugleich, das Abpausen der Schnittmuster gelingt damit problemlos. Die einzige – und auch das nur manchmal – nötige Adaption: für sehr breite Schnittmuster-Teile muss man zwei Streifen Butterbrotpapier nebeneinander legen und mit Tixo zusammenkleben. Ein Klacks für preisbewußte Näher und -innen!

Text ♥ lui   © Bild: ebenso

Geniales Bio-Mausstützpad aus Linsen

Ein Sackerl Linsen aus dem Kühlschrank oder dem Tiefkühler, schon schont man seine Hand am Schreibtisch bei Laptop, Computer und Co. Special Thanks to Ergotherapie im AKH, wo die hilfreiche Grundidee geboren wurde!

Und so geht’s: Am besten die flachen Tellerlinsen, alternativ auch jede andere Linsensorte (Trockenware!) in ein dünnes Sackerl aus Seide, Baumwolle oder in ein anderes hautfreundliches Material füllen. Oben mit einer Schnur zubinden, ab in den Kühlschrank oder ins Tiefkühlfach. Tellerlinsen deshalb, weil sie Kälte etwas besser speichern als kleinere Linsen-Sorten. Falls jemand die physikalische Erklärung dafür weiß: bitte gerne uns schreiben!

Wenn die Linsen kalt sind: Aus dem Kühlschrank nehmen und vor/neben die Maus legen. So, dass man das Handgelenk bzw. den Unterarm gut darauf lagern kann. Ein bißchen mit der Form und der Füllmenge des Sackerls experimentieren, und schon hat jede und jeder genau die kühle, sich selbst anpassende Unterlage, die das Arbeiten mit der Maus deutlich bequemer macht. Da das Sackerl auch gut am Schreibtisch rutscht, geht das Arbeiten wunderbar.

Meine Empfehlungen: Gleich zwei Linsen-Sackerl machen, so kann man immer eines verwenden und das andere kühlt sich einstweilen ab. Bei Bedarf tauschen. Wer noch mehr oder längere Kühlung braucht, legt eine gefrorene Kühlpatrone unter das Linsen-Sackerl! Wenn’s zu warm wird: Sackerl wenden, schon sind wieder kalte Linsen unter der Pfote.

Warum das eine schlaue Alternative ist? Herkömmliche Stütz-Mauspads sind fast immer synthetisch und nur selten aus biologischen oder unbedenklichen Materialien – und schon gar nicht kühlend! Die Kühlung ist für Computerjunkies aber echt angenehm, für Menschen mit Sehnen- oder Muskelbeschwerden sogar notwendig. Sie mindert akuten Schmerz durch das Verengen der Gefäße und fördert die Durchblutung durch die Erweiterung derselben, nachdem die Kühlung aufgehört hat (© Ergotherapie AKH).

Wer es lieber ohne Kühlung mag: Einfach das Linsensackerl ohne Kühlschrank-Lagerung verwenden. Die sich anpassende Struktur der Linsen ist jedenfalls eine sehr angenehme Stütze.

Ausprobieren und weniger leiden beim Schreiben!

Text ♥ lui   © Bilder: ebenso

Nachhaltig in Graz und im Burgenland

Ein Laden, der seine Ware verschenkt; Informationen über biologische Lebensmittel; ein Bericht über eine Einkaufsgemeinschaft: Das und vieles mehr findet sich auf zwei Plattformen, die ähnlich wie love vienna now das nachhaltige Leben in ihrer jeweiligen Region fördern. Hineinschauen zahlt sich aus!

Empfehlenswerte Details unter Nachhaltig in Graz

Empfehlenswerte Details unter Nachhaltig im Burgenland

 

 

Plaudernetz gegen Isolation

Plauderei und Freundlichkeit gegen Isolation: Täglich von 12 bis 20 Uhr stehen unter der Telefonnummer 05 1776 100 Plauder-Partner*innen am „Telefon für Mitmenschlichkeit“ für kürzere oder längere Gespräche bereit. Die Initiative von Caritas, Magenta und „Krone“ möchte verhindern, dass das körperliche Abstandhalten im Interesse der Gesundheit jene Menschen, die alleine sind, noch härter trifft als ohnehin. Menschen, die sich als Plauder-Partner*innen registriert haben, werden dabei nach dem Zufallsprinzip und anonym mit jenen Menschen verbunden, die am Plaudertelefon anrufen und gerne über Alltägliches, Freuden oder Sorgen reden wollen.

„Wir müssen das Corona-Virus isolieren, nicht aber die Menschen, die davon betroffen sind“, erklärt Caritas-Präsident Michael Landau sein Engagement: „Mit Plaudernetz bekämpfen wir die Einsamkeit und sind füreinander da. Auch und gerade jetzt. Im Gespräch und am Telefon.“

Wer sich als Plauder-Partner*in melden möchte, kann sich dafür gerne via Internet HIER, beim Plaudernetz, registrieren lassen.

 

Social Urban Mining

Ein abbruchreifes Haus als Goldmine – so kann man sich Urban Mining vorstellen. Bereits verbaute Rohstoffe in der Stadt werden dabei nutzbar gemacht, anstatt sie mit dem abzureißenden Haus zu entsorgen. Schlaue Alternative!

Alles, was in einem neuen Bau wieder sinnvoll zum Einsatz kommen kann, wird aus dem Abriss-Haus geborgen, aufbereitet und wiederverwendet. Optimalerweise kommt es sogar in genau jenem Bauwerk wieder zum Einsatz, das in der Lücke des abgerissenen Vorgängers entsteht.

Ein Wiener StarUp, die Firma „BauKarussell“, hat sich hier bereits mit medialen Erfolg etabliert. Das oben gezeigte Bild etwa entstammt der Kooperation von Bundesimmobiliengesellschaft, MedUni Wien und BauKarussel, die für den Uni-Campus Mariannengasse das größtmögliche ReUse-Potential gehoben haben.

Über die Wiederverwendung vorhandener Ressourcen hinaus hat BauKarussel sich auch ein Social Urban Mining zum Ziel gesetzt. Soll heißen: Für die operativen Rückbau-Arbeiten wird mit sozialwirtschaftlichen Betrieben kooperiert. So bietet sich Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwerer haben, eine gute Chance: Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit und eine Arbeit, die unmittelbare Ressourcen-Schonung bedeutet und damit der Umwelt nützt.

Details, Projekte und Know-How unter baukarussell.at

Foto: © Harald A. Jahn

Männer-Telefon statt Gewalt ergreifen

Die „Männerinfo“ bietet am Telefon professionelle Beratung. Österreichweit und von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr ist sie jeweils zum Ortstarif unter der Nummer 0720 704 400 erreichbar. Geboten wird professionelle Krisen-, Deeskalations- und Konfliktberatung.

Die Nummer wird abwechselnd von sechs verschiedenen österreichischen Männerberatungsstellen betreut. Je nach Anliegen des Anrufenden wird z.B. Krisenintervention geboten, Information gegeben oder auch an regionale Beratungsstellen weitervermittelt. Anti-Gewalt-Training in der Gruppe kann ebenso ein Ergebnis eines Anrufes bei der Männerinfo sein wie die Auskunft über die Bedeutung von Wegweisungen oder einstweilligen Verfügungen.

Die „Männerinfo“ ist österreichweit zum Ortstarif von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0720 704 400 erreichbar.