Plaudernetz gegen Isolation

Plauderei und Freundlichkeit gegen Isolation: Täglich von 12 bis 20 Uhr stehen unter der Telefonnummer 05 1776 100 Plauder-Partner*innen am „Telefon für Mitmenschlichkeit“ für kürzere oder längere Gespräche bereit. Die Initiative von Caritas, Magenta und „Krone“ möchte verhindern, dass das körperliche Abstandhalten im Interesse der Gesundheit jene Menschen, die alleine sind, noch härter trifft als ohnehin. Menschen, die sich als Plauder-Partner*innen registriert haben, werden dabei nach dem Zufallsprinzip und anonym mit jenen Menschen verbunden, die am Plaudertelefon anrufen und gerne über Alltägliches, Freuden oder Sorgen reden wollen.

„Wir müssen das Corona-Virus isolieren, nicht aber die Menschen, die davon betroffen sind“, erklärt Caritas-Präsident Michael Landau sein Engagement: „Mit Plaudernetz bekämpfen wir die Einsamkeit und sind füreinander da. Auch und gerade jetzt. Im Gespräch und am Telefon.“

Wer sich als Plauder-Partner*in melden möchte, kann sich dafür gerne via Internet HIER, beim Plaudernetz, registrieren lassen.

 

Goodity online: Verkaufen auch für Anfänger

Einen „Marktplatz für regionale Unternehmen während der COVID-19-Krise“ haben vier Unternehmerinnen mit goodity gegründet.

Kleine lokale Unternehmer*innen – von bäuerlichen Betrieben über Kreative, Händler*innen und Produzent*innen – können ihre Produkte kostenfrei und einfach auf dieser Online-Verkaufsplattform anbieten. Nur im Fall eines Verkaufes gehen zwei Prozent des Umsatzes an goodity. Das Portal ist so geplant, daß auch Unternehmen mit wenig oder keiner Online-Erfahrung den digitalen Markt nützen können. Für potentielle Käufer*innen gibt es eine einfach zu handhabende Suchmaske, auch das Stöbern nach Kategorien ist möglich.

Details unter https://www.goodity.at/

Heimisch und regional online kaufen

Viele Portale bieten (vor allem seit Corona) österreichische und oftmals auch regionale oder lokale Alternativen für Online-einkäufe an. Eine kleine Auswahl:

Auf anna-kauft.at z.B. finden sich kleine österreichische Händler*innen, deren Waren online bestellbar sind. Die Suchmaschine wurde aufgrund des Corona-Effektes mehr oder weniger über Nacht von Jungunternehmer Florian Bauer programmiert. Der will damit unter anderem dazu beitragen, dass mehr Kaufkraft in lokale Wertschöpfung fließt. Daß das Portal äußerst einfach anmutet – man trägt entweder die eigene Stadt oder ein gesuchtes Produkt in eine Suchmaske ein – ist wohl dem plötzlichen Start geschuldet, fühlt sich aber durchaus angenehm an! Wer seinen eigenen Betrieb als Anbieter eintragen will, hat dazu ebenfalls die Möglichkeit.

Auf https://www.daspackma.at/ findet sich der Aufruf zum lokalen Einkaufen in Kärnten. Unter dem Motto „Wir werden diese Krise nur als Team meistern. Deshalb bitten wir Sie, Ihre Einkäufe bei den regionalen Produzenten und Händlern zu erledigen“ wird dazu aufgerufen, gerade jetzt die Region zu unterstützen.

Auch die steirisch-kärntnerische Tageszeitung „Kleine Zeitung“ bietet unter ­https://interaktiv.kleinezeitung.at/regionalkaufen/ Service zum Suchen regionaler Produzenten und Händler mit Lieferservice.

Einen „Marktplatz für regionale Unternehmen während der COVID-19-Krise“ haben vier Unternehmerinnen mit goodity gegründet. Der Anspruch: das Portal soll so einfach sein, dass kleine lokale Unternehmer*innen – von bäuerlichen Betrieben über Kreative, Händler*innen und Produzent*innen – auch ohne Vorerfahrung ihre Produkte am digitalen Markt an Mann und Frau bringen können. Nur bei erfolgreichem Verkauf bezahlen die Anbieter*innen 2 Prozent des Umsatzes an goodity. Für Käufer*innen gibt es eine einfach zu handhabende Suchmaske, auch das Stöbern nach Kategorien ist möglich. Details unter https://www.goodity.at/

Kennst Du weitere (Online-)Initiativen, die lokale und regionale Produkte an Mann und Frau bringen? Dann bitte schreib uns, wir veröffentlichen sie gerne!

Denn eine schlaue Idee ist es allemal. Wer lokal einkauft, der bekommt seine Ware frisch. Es entstehen nur kurze Transportwege und man stützt heimische Produzent*innen und Händler*innen. Immerhin tragen die im Land ihren Teil zum  Steueraufkommen und so zur Arbeitsplatzerhaltung bei. Globale Liefer-Giganten werden dazu bekanntlich nicht ganz so leicht überredet …

 

Männer-Telefon statt Gewalt ergreifen

Die „Männerinfo“ bietet am Telefon professionelle Beratung. Österreichweit und von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr ist sie jeweils zum Ortstarif unter der Nummer 0720 704 400 erreichbar. Geboten wird professionelle Krisen-, Deeskalations- und Konfliktberatung.

Die Nummer wird abwechselnd von sechs verschiedenen österreichischen Männerberatungsstellen betreut. Je nach Anliegen des Anrufenden wird z.B. Krisenintervention geboten, Information gegeben oder auch an regionale Beratungsstellen weitervermittelt. Anti-Gewalt-Training in der Gruppe kann ebenso ein Ergebnis eines Anrufes bei der Männerinfo sein wie die Auskunft über die Bedeutung von Wegweisungen oder einstweilligen Verfügungen.

Die „Männerinfo“ ist österreichweit zum Ortstarif von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0720 704 400 erreichbar.

Grazer Studierende helfen Senioren

Die Hochschülerschaft und die Stadt Graz haben ein Hilfssystem aufgebaut und Studierende gebeten, sich zu melden, um Senior*innen beizustehen – z.B. um für sie einkaufen zu gehen.

Hunderte Grazer Studentinnen und Studenten sind dem Aufruf bereits gefolgt. Wer sich anschließen möchte kann sich unter der Telefonnummer 0316 872 3333 melden.

Ernte-Hilfe auch als Uni-Praktikum

Wer Beschäftigung als Ernte-HelferIn sucht, findet auf der Plattform https://www.dielebensmittelhelfer.at/  produzierende Betriebe mit Bedarf.

Positiver Nebeneffekt: Für Studierende der Vetmed sowie der Boku kann die Erntehilfe als Praktikum angerechnet werden.

Laut Landwirtschaftsministerium beträgt der kollektivvertragliche Mindestbruttolohn bei einer Vollzeitbeschäftigung für Erntehilfe ca. 1500 Euro pro Monat.

Lokale Lebensmittel liefern lassen

Lokale und regionale Lebensmittel-Lieferant*Innen haben viele Vorteile. Man kennt die strengen österreichischen Standards, kurze Lieferwege schonen die Umwelt und sorgen dafür, dass die Waren frisch auf den Tisch kommen.

Wir präsentieren zum Gustieren eine kleine Auswahl von Produzent*Innen, die versprechen, direkt und frisch in die Region zu liefern.

Die Wiener Märkte haben eine Online-Vermarktungsinitiative, die weiter ausgebaut wird. Unter https://www.marktlieferung.wien/ sind bereits viele Möglichkeiten aufgelistet.

Obsthaus: Lebensmittel-Lieferungen sechs Tage die Woche auch für Private – von einem Unternehmen am Großgrünmarkt Inzersdorf, das früher nur die Gastronomie beliefert hat. Nun gibt es für Privathaushalte unterschiedliche Standard-Kisterl oder frei zusammengestellte Auswahl. Details unter https://obsthaus.at Gut zu wissen: Das Obsthaus ist Unterstützer hilfreicher Einrichtungen und spendet gute Lebensmittel, die für den Handel schon zu reif sind, an Wiener Tafel und Caritas.

Aquaponik: „Blün“ produziert lokal und ökoeffizient in der Wiener Donaustadt. Dabei sind Aquarien und Glashäuser so miteinander in einem Ressourcen-Kreislauf verwoben, daß z.B. das Abwasser der Fischzucht Obst und Gemüse düngt. Es gibt Ab-Hof-Verkauf und Lieferungen, Details unter https://bluen.at/pages/aquaponik

Markta: Online bestellte Lebensittel kommen von mehr als 420 kleinen Betrieben – von Bäuer*innen, Bäcker*innen, aus Fleischer- und Fischereien – und werden zweimal wöchentlich in ganz Österreich geliefert. Details unter https://markta.at/

Der Ö-Greissler verspricht auf seiner Homepage tägliche Abholung und Zustellung von Produkten regionaler Produzent*innen in Österreich. So will man die Produzent*innen der jeweiligen Region mit den Konsument*innen vernetzen. Das Ziel: Die Regionen beleben, Arbeitsplätze sichern, die Umwelt schonen. Geliefert wird entweder mit dem E-Auto oder dem Fahrrad und zudem so verpackungsarm wie möglich. Details unter https://www.oegreissler.at/

Auf der Hompage https://frischzumir.at/ kann rund um die Uhr bei österreichischen bäuerlichen Produzent*innen bestellt werden.

Lebensmittel und Handwerk von österreischischen Kleinproduzent*innen finden sich unter https://myproduct.at/

Unter https://bauernladen.at/ finden sich zahlreiche Produzent*innen, Produktgruppen, Ab-Hof-Verkäufe  und Informationen sowie Stories. Wer nach Lieferbarem aus der eigenen Umgebung suchen will, findet dies z.B. unter dem Hauptmenüpunkt „Produzenten“, dann links auf der grünen Leiste das Bundesland bzw. „Versand und Ab-Hof-Verkauf“ anklicken.

Mehr als 1750 bäuerliche Direktvermarkter*innen sind unter https://www.gutesvombauernhof.at/oesterreich.html zu finden.

Kennst Du weitere gute Initiativen, die den Kauf von hochwertigen Lebensmitteln bei lokalen Produzent*innen unterstützen? Bitte schreib uns! Schick uns Deine Infos über das Formular im Hauptmenü – wir veröffentlichen gerne jeden hilfreichen Tipp!

Shöpy: Heimische Startups online

Der erste Online-Marktplatz für heimische Startups ist mit „Shöpy“ von Jungunternehmer Christian Pittner gegründet wordern. Die Plattform hat sich zum Ziel gesetzt, den regionalen Einkauf und heimische Firmen zu fördern – genauer: heimische Start-Ups.

Was man alles dort finden kann kann? Vom Welcome-Baby-Paket über einen GPS-Tracker für Hund und Katz‘ bis zum gestapelten Blumenrohr, von Kleidung über Solartechnik bis hin zum künstlerischen Handtuch. Ziemlich viel also. Und selbst wer nur reinschauen mag: auch das ist spannend bei den Starups.

Zu Shöpy geht es HIER.

Birdwatching, überall

Hobbyforschen geht überall! In der freien Natur ebenso wie von Daheim – am Fenster, am Balkon oder im Garten. Auch das bringt im urbanen Raum spannende Ergebnisse. Was wegen Corona mit dem Projekt „StayHomeAndWatchOut“ in allen Partnerländern begonnen hat, kann und soll gerne zusätzlich zu den Natursichtungen beibehalten werden. Daher in jedem Fall spannend für alle Fans der vielfältigen Vogelschaar: Die österreichische Birdlife-Seite, wo auch alle aktuellen Monitoring-Projekte vorgestellt werden.

Tips zur Vogelfotografie finden sich hier ebenso wie Beobachtungsergebnisse, interessante Informationen oder Bild und Ton zur Vogel-Bestimmung. Erfreulich dabei: Einen Vogel hat man nie allein. So haben sich zum Beispiel fast 14.000 heimische Vogel-Fans an der Vogelzähl-Aktion „Stunde der Wintervögel“ im Jänner 2020 beteiligt. Die Kohlmeise (auf unserem Bild) wurde dabei am häufigsten gesichtet, gefolgt von Haussperling und Feldsperling.

Wie diese Vögel – und viele andere – aussehen und klingen, das zeigt z.B. ein Klick auf „Vogelbestimmung in Garten und Siedlung“, wo die häufigsten Brutvögel in Bild und Ton zu sehen sind.

Die gesammelten Top-10-Gartenvögel mit allerhand Infos gibt’s auch hier:

Details zu Zählungen und anderen Projekten unter birdlife.at

Natursichtungen und Hilfe

„Sehen Erkennen Melden“ – und es hat nichts mit Kriminalität zu tun! Auf der Online-Beobachtungsplattform des Naturschutzbundes kann man alle Tierbeobachtungen von überall – in der Stadt, auf dem Land – mitteilen, Bilder posten, die Erlebnisse anderer Beobachter beobachten und sich mit ExpertInnen darüber austauschen. Diese helfen z.B. bei der Bestimmung von Arten und prüfen die Einträge.

Auch der ein oder andere jahreszeitliche gute Rat wird im Interesse der Natur gegeben, wie zum Beispiel die Bitte „Fenster auf“ im Frühjahr. Gemeint sind damit Dachboden- und Kellerfenster. Wenn man sie, sobald es warm wird, einen Spalt breit öffnet, können Insekten wie z.B. das Tagpfauenauge (auf unserem Bild zu sehen) nach dem Überwintern wieder in die Natur hinaus.

Neugierig auf ein bestätigtes Zimtbär-Pärchen in Tulln? Oder darauf, was Wildbienen zum Nisten brauchen?

Spannende Details und fast unendlich viele Bilder gibt es auf der vom Naturschutzbund eingerichteten Plattform Naturbeobachtung.